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Baubericht ab Januar 2003, letzte Änderung 28.02.2004

Vorwort:

Hallo liebe Freunde der Spur-Z,

nachdem ich mich unter der Woche mit Ideen aus dem Internet vollgesogen habe sitze ich nun vor meiner Anlage und weiß nicht wo ich zuerst anfangen soll ... :-( Den Bergbau hab ich schon mal nach hinten verschoben, da ich mir zumindest in einem sicher bin, zuerst muss der Bereich um den Bahnhof mit dem kleinen Städtchen gemacht werden. Wenn der Berg erst fertig ist, komm ich nicht mehr von allen Seiten ran.

Nun sitz ich hier ich armer Tor und bin dümmer noch als zuvor ... Ok zumindest sollte ich mal die Stadthäuschen (es soll eine Zeile mit 3 oder 4 Häuschen geben) auf einem Brett arrangieren und einen einheitliche Gehweg gestalten. Fein, und wie macht man das ... ???

Dann muss zwischen der Häuserzeile und dem Bahnhof eine glaubhafte Straße entstehen mit Parkmöglichkeiten, ordentlichem Belag oder vielleicht doch lieber Schlaglöcher ?? Aus lauter Verzweiflung (vermutlich kann ich mich einfach nicht entscheiden wie ich es nun haben will ...) hab ich gestern mal ein bisschen Home Page bauen geübt. Vielleicht hilfts ja, wenn man die eigene Anlage beschreibt und hat dann die richtigen Ideen wie man weitermacht ... Ach ja, sobald meine HP besuchsfertig ist gebe ich sie hier natürlich bekannt. Hab es hauptsächlich gemacht um Bilder ins Internet zu stellen (hab seit gestern eine Digi-Cam)

Obigen Spruch lies ich im Diskussionsforum bei Andreas Kemény los, zu diesem Zeitpunkt war ich am Tiefpunkt meiner Kreativität angekommen.

Aber die Jungs im Forum haben mich sehr schnell wieder aufgebaut und nun bin ich wieder voll motiviert *g*

 

  

So als Lückenfüller wurde der Arbeitsplatz in meinem Büro etwas hergerichtet:

Vorher:          Arbeitsplatz_vorher.JPG (33023 Byte)

Nachher:        Arbeitsplatz_nachher.JPG (38600 Byte)

 

 

Die Idee mit der Stadt wurde mittlerweile begraben und in ein gemütliches Dorf reduziert:

Dorf_1.JPG (49631 Byte)    Dorf_2.JPG (54228 Byte)

Jetzt wird mit dem Einschottern begonnen:

Werkzeug_einschottern.JPG (68664 Byte)

Unten von links nach rechts:
Einwegspritze zum Buchbinderleim auftragen
Diverse Pinsel zum Schotter verteilen

Oben:
Zurecht gebogen Halterung eines Teelichts um den Schotter sauber zwischen die Gleise zubekommen und eine Sprühflasche für das Wasser Spülmittelgemisch.
                               

 

Nun geht es an der widerspenstigen Zähmung, gemeint ist die Kehrschleife:

Der_widerspänstigen_Zähmung_1.JPG (52756 Byte)    Der_widerspänstigen_Zähmung_2.JPG (40802 Byte)

Der Schienenverlauf hat nicht 100 % mit der Trasse übereingestimmt, daher mussten die Kurvenradien "etwas" angepasst werden.

Höhenanpassung.JPG (41257 Byte)

Außerdem war noch die eine oder Korrektur im Höhenniveau der Schienen zu regulieren. Dazu war ein Stückchen Furnier ideal geeignet.

Mein Problemkind, die Bogenweiche in der Steigung, ist nun auch verlegt. Allerdings ist auf dem rechten Bild zu sehen, dass der Schienenverlauf noch nicht "optimal" ist. Zwar kommen die Fahrzeuge über die Stelle hinweg, allerdings mit einer extremen Neigung.

Neuralgischer_Punkt_1.JPG (42612 Byte)    Neuralgischer_Punkt_2.JPG (40275 Byte)    Neuralgischer_Punkt_3.JPG (16364 Byte)    Bogenweiche.JPG (41578 Byte)

Dies lies sich durch die Verwendung von Buchbinderleim beim Einschottern sehr einfach korrigieren. Die Stelle wurde noch mal mit der Wasser-Spülmittelmischung eingesprüht, 5 Minuten gewartet, angehoben, Stückchen Furnier drunter und wieder antrocknen lassen. Danach fand ich nichts mehr zum rum mäkeln, bis auf den Abstand des Weichenkörpers vom Untergrund. Dies wird beim Einschottern der Böschung in Angriff genommen.

Nach diversen Nacharbeiten bei meiner Widerspenstigen ist diese nun soweit, komplett eingeschottert zu werden. Damit beim Bearbeiten der Böschungen nicht zuviel vom Schottern nach unten fällt, habe ich diese unprofessionelle aber funktionelle Lösung angebracht.

Hilfkonstruktion.JPG (38436 Byte)

Nach dem Schottern habe ich die Fläche zwischen den Schienen noch farblich nachbehandelt. Dies ist der Bereich in welchem die Loks und Wagons das Gleisbett mit Öl und ähnlichem verschmutzen. Sehr gut eignet sich ein Glas Pinselreiniger in welchem etwas schwarze Farbe aufgelöst wird. Diese Verdünnung mit einem Pinsel zwischen den Gleisen verteilen und diese nehme einen "Grauschleier" an. Zumindest ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, man sollte darauf achten lieber etwas zu wenig als zu viel Farbe in die Verdünnung zu tun. Es wirkt dann natürlicher und wenn es zu wenig sein sollte lässt es sich besser korrigieren als andersrum ...

 

 

Nun bin ich soweit die Struktur der Landschaft vorzubereiten. Dabei verwenden ich, wie bei meiner Probeanlage auch, als Material Styropor. Dies lässt sich einfach verarbeiten und mit Holzleim sehr schnell zusammen kleben. Man hat, im Gegensatz zu Holz, während des Baus die Basisstruktur für die Landschaft recht einfach anzupassen. Dank "Z" reicht die Stabilität der Konstruktion allemal zum Befestigen der Landschaftshaut.

 

 

Wird fortgesetzt ...